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  Der erste Sportplatz

Ein Jahr nach Vereinsgründung schon wurde die Frage nach einem Sportplatz gestellt. Dank dem großen Engagement von Geistl. Rat Karl Lott und des damaligen Kirchenpflegers Johann Rügamer sowie des 1. Vorstands Leonhard Seubert wurde aus der Idee Tat und Wirklichkeit. Nachdem die schwierigen Grundstücksfragen geklärt waren, konnte Erdreich angefahren und das Gelände verrohrt werden. Eine Pionierabteilung der US-Armee übernahm die Planierung. 1958 wurde der Platz fertiggestellt und am 31. August jenes Jahres übergeben.

Zu einem Sportplatz gehört auch eine Wasch- und Umkleidemöglichkeit. Im Jahr 1959 schritt man zur Tat, und schon im Sommer wurde mit dem großen Einsatz und der Mithilfe der Mitglieder die Umkleidehalle mit Wasch- und Geräteraum sowie sanitäre Anlagen gebaut. Am 2. August 1959 fand die kirchliche Segnung statt. 1960 wurde die Wasserleitung zum Sportplatz verlegt und die letzten Arbeiten an der Halle abgeschlossen. 1977 nutzte man die jetzt gegebene Möglichkeit zum Anschluss an das gemeindliche Kanalnetz. Bis 1976 war der Platz von der kath. Kirchenstiftung an die DJK verpachtet, seit 1976 besteht ein Erbpachtvertrag.

  Der Kleinfeldplatz


1974 war der Zustand des Rasenfeldes war nicht mehr der beste und nur wenige Vereine trugen ihre Spiele im Sommer noch auf Rasen aus. Man lief Gefahr, neben den Hallenspielen im Winter, auch die Spiele im Sommer auf fremden Plätzen austragen zu müssen. Auch für die Jugend wäre ein Allwetterplatz ein Anreiz, damit sie nicht in Nachbarvereine abwandert.

Diese Überlegung ließ bei der Vereinsführung den Entschluss zum Bau eines kunststoffbeschichteten Kleinfeldes heranreifen, obwohl dies trotz einiger Zuschüsse eine enorme finanzielle Belastung für den Verein darstellte.

Im April 1978 wurde mit den ersten Erdarbeiten begonnen und im Herbst des gleichen Jahres der Unterbau fertiggestellt. Nach einem langen Winter 1978/1979 gingen im Frühjahr die Arbeiten weiter. Über 2000 Arbeitsstunden wurden geleistet. Der gesamte Unterbau einschließlich Setzen der Randsteine, Wasser- und Elektroanschluss, Entwässerung, Pflastern der Randstreifen, Bau der Schächte und die Umzäunung wurden in Eigenregie durchgeführt und so enorme Kosten gespart. Der Kunststoffbelag stellte mit 56.000,- DM den größten Kostenfaktor dar. Die Handballer konnten aufatmen. Vereinsjugend und die Schüler der Verbandsschule nahmen den Platz in Besitz. Im Jubiläumsjahr 1994 erhielt der Platz eine neue Versiegelung.


  Das DJK-Vereinsheim

Ein Verein, der seit seiner Gründung ständig gewachsen ist, braucht einen Mittelpunkt, eine Übungs- und Begegnungsstätte - eine Heimat, um seinen Mitgliedern und Sportlern Möglichkeiten zur Entfaltung zu geben. In der Generalversammlung im Frühjahr 1980 wurde ein "Denkmodell" vorgestellt. Ein einstimmiger Beschluss, ein Sportheim zu bauen, wurde in einer Versammlung am 4. Juli 1980 gefasst. Einer Mitgliederversammlung am 29. Oktober 1981 wurde ein Finanzierungsplan vorgelegt, der trotz einiger Zuschüsse von BLSV, Diözese, Landkreis und Gemeinde eine Eigenleistung von 90.500,- DM erforderte.

Das Frühjahr 1982 brachte den Startschuss. Enorm war der Einsatz in den ersten Baumonaten, sodass die Maurerarbeiten schnell vonstatten gingen. Bereits zum Jahresende 1982 war das Haus "unter Dach und Fach". 2800 Arbeitsstunden waren bis zu diesem Zeitpunkt geleistet. Anfang 1983 wurde der Innenausbau in Angriff genommen und bereits im Juni 1983 konnten beim Jugendhandballturnier die Sanitär- und Umkleideräume im Untergeschoss übergeben werden. Danach begannen die Arbeiten im Obergeschoss. Decken, Schwingboden, Innenputz und all die vielen Kleinigkeiten, die ein Haus bewohnenswert machen, werden neben so vielem anderen in Eigenleistung erledigt. Mehr als 6000 Arbeitsstunden wurden erbracht. So konnte man nach mehr als zweijähriger Bauzeit auf ein gelungenes solides Werk blicken. Passive, Aktive und die Jugend freuten sich auf den Einzug in ihr DJK-Sportheim.

Seit zwanzig Jahren ist nun das "Häusla", wie es von vielen genannt wird, das Herzstück der DJK, Stätte vieler Feiern, Veranstaltungen, Sitzungen, Versammlungen und Familienfeiern. Eine Innenrenovierung im Jahr 2000, der Einbau einer Erdgasheizung, Außenrenovierung 2004 und natürlich die ständige Pflege vieler freiwilliger Helfer machen unser Vereinsheim auch heute noch zu einem liebenswerten Zuhause für seine Mitglieder und Gäste, das aus dem Vereinsgeschehen nicht mehr wegzudenken ist.